R3hab

R3hab (bürgerlicher Name Fadil El Ghoul) ist ein niederländischer DJ und Produzent marokkanischer und algerischer Abstammung. Er ist insbesondere im Bereich des Electro- und Progressive-House aktiv, wobei sein Musikstil von Kollaboration zu Kollaboration variiert. Allein im Jahr 2014 erreichte R3hab fünfmal Platz eins der Beatport-Charts, darunter mit seinen Erfolgtracks How We Party mit Vinai, Burnin’ mit Calvin Harris und Karate mit KSHMR.


latest tracks

Karate
release: 2014


BIOGRAPHY

R3hab machte seine ersten Schritte in seiner Karriere als DJ und Produzent 2008, als er den Track "Mrkrstft" zusammen mit Hardwell veröffentlichte. Die Single erreichte Platz 38 in den niederländischen Charts. Ab diesem Zeitpunkt ging es für den Niederländer erfolgreich weiter: Zunächst veröffentlichte er noch einen weiteren Track mit Hardwell, bevor er 2010 auch vermehrt durch Remixe auffiel. Bis heute remixte R3hab für Künstler wie David Guetta, Tiësto, Calvin Harris und Lady Gaga. Mit Prutataaa erschien R3habs erste Zusammenarbeit mit dem international bekannten DJ und Produzenten Afrojack. Der Track erschien auf Afrojacks Label „Wall Recordings“, wo R3hab vorerst unter Vertrag stand. Einen weiteren Vertrag schloss der DJ mit dem Erfolgs Label „Spinnin’ Records“ ab. 2013 erschien der Track Revolution gemeinsam mit dem australischen DJ-Duo Nervo und dem House-DJ Ummet Ozcan. Der Song konnte bis in die britischen Top-40 vorrücken sowie auch einen Einstieg in die belgischen Single-Charts erreichen. Auf Beatport erreichte er erstmals Platz eins. Seine Solo-Single Samurai (Go Hard) wurde im Februar 2014 über Spinnin' veröffentlicht. Das offizielle Musikvideo wurde nach nur einem Jahr über 15 Millionen mal aufgerufen. Ein Remix des ebenfalls niederländischen DJs Tiesto gewann an ähnlich großer Popularität. Kurze Zeit später erschien der Track Raise Those Hands zusammen mit Bassjackers, bei der er erstmals mit dem zu der Zeit sehr beliebten Big-Room-Drop arbeitete. Während die Single Flashlight, die gemeinsam mit Deorro entstand eine weitere Platzierung in Belgien und seine zweite Nummer-eins-Platzierung auf Beatport verschaffte, rückte Soundwave bis in die Top-100 der kanadischen Billboard Charts vor. Gesungen wurde das Lied von Sänger Trevor Guthrie, der insbesondere durch den Song This Is What It Feels Like des DJ und Produzenten Armin van Buuren bekannt ist. Ähnlichen Erfolg brachten auch die Nachfolgersingles How We Party gemeinsam mit dem DJ-Duo Vinai, mit dem er ein dritten mal Platz eins der Beatport Top-100 erreichen konnte sowie der zwei Wochen später erschienenen Sigle Ready for the Weekend, mit der er sich selbst von der Nummer eins auf Beatport ablöste ein. Zwei Monate später erschien der Track Burnin’, eine Zusammenarbeit mit dem schottischen Star-DJ Calvin Harris, auch mit diesem Track erreichte R3hab wieder Platz eins auf Beatport. Ende des Jahres 2014 erschien die Single Karate, die R3hab gemeinsam mit dem US-amerikanischen Produzenten Niles Hollowell-Dhar alias KSHMR, der bereit durch Produktionen wie Snoop Doggs Sweart oder Dvbbs' Tsunami Erfolge sammelte, aufnahm. Der Track wurde wieder von Spinnin' veröffentlicht und stand innerhalb weniger Tage an der Spitze der Beatport Top-100. Des Weiteren gelang den beiden ein Einstieg in die französischen Single-Charts und auch in Deutschland zählt Karate als einer seiner größten Erfolge. Das dazugehörige Musikvideo, welches mehrere junge Frauen beim Training der Kampfsportart zeigt, zählt nach nur einer Woche bereits über eine Millionen Aufrufe. Mit Tiger feierte er im Jahre 2015 einen weiteren Erfolg. Der Titel erschien am 29. Mai 2015 und konnte bis auf Platz drei der Beatport-Charts vorrücken. Aufgenommen wurde der Track mit den DJs und Produzenten Skytech und Fafaq. Tiger sticht insbesondere auf Grund der Verwendung von Vocal-Cuts heraus, weshalb die Lead des Stücks mit Martin Garrix’ Songs Forbidden Voices und The Only Way Is Up verglichen wurde. Der italienische Produzent Angemi veröffentlichte unmittelbar nach Release ein Video mit dem Titel „What if Tiger was produced by other musicians?“, in dem er die Grundlage des Liedes beibehielt aber den Stil des Drops in dem Stil ausgewählter anderer DJs vorspielte. Darunter produzierte er eine Version des Liedes im Stil von Martin Garrix oder Oliver Heldens. Das Video gewann schnell an Popularität und sorgte ebenfalls für Support der original Version.